Nach ca. 11.500 km ist das Motorrad von Les zu Hause angekommen. Ich bin stolz und traurig zugleich!
Mehr Einzelheiten zu den letzten abwechslungsreichen Tagen meiner Reise folgen später. Jetzt muss ich wirklich ins Bett … good night from Wales
Nach ca. 11.500 km ist das Motorrad von Les zu Hause angekommen. Ich bin stolz und traurig zugleich!
Mehr Einzelheiten zu den letzten abwechslungsreichen Tagen meiner Reise folgen später. Jetzt muss ich wirklich ins Bett … good night from Wales
Einen schönen windigen Guten Morgen aus Holland!
Nach drei Wochen Deutschland bin ich wieder auf dem Moped unterwegs. Auch wenn ich es in der Heimat großartig finde, ist es ein befreiendes Gefühl wieder auf zwei Rädern durch unbekannte Straßen zu fahren und sich für ein paar Tage nicht um Wohnungssuche oder ähnliches kümmern zu müssen.
Erster Halt: Zeist in der Nähe von Utrecht.
Hier verbrachte ich einen entspannten Abend mit Lisette und Edwin, die erst vor einer Woche von ihrer einjährigen Weltreise zurück gekommen sind. Die beiden kämpfen gerade mit starken Gefühlen von Freue und Trauer. Einerseits genießen sie es wieder zu Hause zu sein und ihre Freunde & Familie um sich zu haben, andererseits trauern sie jetzt schon der guten Zeit während ihrer nun zu Ende gegangenen Weltreise nach. Viel ihrer Gedanken sind für mich sehr gut nachvollziehbar. Es ist immer wieder schön mit so humorvollen und aufgeschlossenen Menschen zu sprechen …
OK genug geschleimt! Eigentlich bin ich nur hier wegen dem guten Käse und Vla!
Nächster Halt: Belgien!
Gleich fährt die walisische DAKAR weiter in die Nähe von Gent und übernachtet mit mir bei Luc, den ich in Russland während seiner Weltumrundung mit dem Motorrad getroffen habe. Bin schon gespannt was er zu berichten hat.
Das ist eine der besten Dinge, die einem beim Reisen passieren können. Man lernt interessante Menschen aus der ganzen Welt kennen. So kann ich jetzt einfach durch Europa fahren und in fast jeden Land mich selbst auf ein Abendessen oder Bierchen einladen
@ Johanna: Mach Dir kein Stress
Vielleicht klappt es nächstes Mal – spätestens wenn Ihr Berlin besucht!
Seit zwei Wochen bin ich nun in der Heimat. Das Abenteuer “Alltag” nimmt mich seit 14 Tagen auf eine turbulente Fahrt durch die Republik. Zwischen Papierkram, Bewerbungen und Wohnungssuche drehen sich meine Gedanken trotzdem immer wieder um die zurückgelegten 9.986 km auf dem Motorrad zwischen der Mongolei und Deutschland.
Jetzt wird es aber wieder spannend:
Ich fahre die DAKAR nächste Woche nach Wales und lasse das gute Stück bei der Mutter von Les zurück. Er kann dann seine geliebte BMW irgendwann mal in den nächsten Jahren dort abholen – wenn er es denn schafft von seiner Weltreise nach Hause zurück zu kehren.
Ich hole das Moped am Montag aus der Werkstatt, packe die Taschen und fahre mal eben nach Großbritannien. Unterwegs möchte ich bei unseren liebsten Holländern Lisette & Edwin auf ein paar (Space?) Frikandeln vorbeikommen! Zurück geht es dann direkt am Samstag mit dem billig Flieger von Liverpool nach Berlin, wo ich meinen guten Freund Sascha wieder tagelang auf die Nerven gehen werde.
Brumm Brumm … ich freue mich drauf
Während der letzten Kilometer dieser Motorradreise liefen mir immer wieder kalte Schauer über den Rücken. Ich war mir nicht sicher, ob es die Aufregung war Natalia wieder zu sehen, oder es die Nachwirkungen der letzten Nacht im Wald waren.
Wenn ich Euch einen letzten Reisetipp geben darf:
Sucht Euch NICHT ein Schlafplatz in der Nähe einer Wasserstelle im Wald.
Wasserstelle = durstige Tiere!
Meine letzte Nacht verbrachte ich somit halbwach im Zelt und überlegte teilweise panisch ob es Bären waren, die keine Angst kennen, oder doch deutsche Wildschweine.
Gesehen habe ich keines dieser Viecher, aber gehört habe ich zu viel von dem Wild um mich herum. Jetzt weiß ich wieder, dass es Bären sind und nicht Wildschweine! Doch daran konnte ich mich erst erinnern, als es schon hell wurde …
Wenigstens hat es zwischendurch ein ordentliches Gewitter gegeben, das alle anderen gruseligen Waldgeräusche übertönte.
Mein erster Eindruck von Deutschland nach 13 Monaten unterwegs: Wir leben in einem sehr reichen Land. Alles ist sauber, irgendwie entspannt und leise. HALLELUJAH: Der McRib schmeckt immer noch genau so gut wie letztes Jahr!!
Und und und … die sprechen alle Deutsch hier!
Da der Weg nach Wuppertal an Göttingen vorbeiführte, brachte ich noch kurz eine Dose polnisches Bier für Flo und eine Kleinigkeit für Steffi vorbei.
Apropos Flo:
Woran erkennt man eigentlich einen guten Freund? Er ist hilfsbereit und ehrlich.
So erfuhr ich direkt, dass ich in meinen Motorradklamotten stinke und bot mir sofort seinen Pulli an, den ich anziehen sollte bevor ich Natalia zum ersten Mal in den Arm nehme. Danke mein Freund – ich habe mir sogar kurz vorher noch mal die Zähne auf dem Parkplatz geputzt
Nach knapp 10.000 km durch die Mongolei, Russland, Ukraine, Polen & Deutschland auf dem Motorrad und davor ca. 400 km Reitwandern in der Mongolei bin ich wieder heile bei meiner geliebten Ehefrau angekommen.
Ende gut – alles gut?