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rundreise-mongolei.de

· Ulaanbaatar

Mongolei und jetzt?

Die ersten Tage in Ulaanbaatar gingen recht schnell vorbei, da so einiges zu erledigen war. Langsam aber sicher nähere ich mich meinen Ziel, auf einem eigenen Pferd durch die Mongolei zu reiten ...

Die anfänglichen bürokratischen Hürden sind geschafft. Ich konnte mein Visa ohne Probleme um weitere 30 Tage verlängern. Falls auch das nicht ausreichen sollte, muss ich mich wohl mit dem Gedanken anfreunden später für ein neues Visa nach China oder Russland zu fahren.

Touristen Visa Verlängerung in Ulaanbaatar für weitere 30 Tage

Ein Backpacker Tipp für die Visa Verlängerung in Ulaanbaatar:
Nimmt einfach den Bus Nr. 11 oder 22 Richtung des Flughafens (ca. 30 Minuten Fahrzeit aus dem Zentrum) und steigt hinter dem großen weißen Tor kurz vor dem Flughafen aus. Das kostet nur 300 MTN (0,20 €) und keine 10-15 $ mit einen Taxi. Ihr braucht ein Foto, eine Adresse (z.B.: Euer Hostel), den Pass, 96.000 MNT und ein wenig Geduld ...

Wo kauft man ein Pferd? Worauf achtet man dabei? Wie viel soll es kosten? Wohin reiten? Was mitnehmen? Wie reitet man überhaupt? ...
Fragen über Fragen. Ich habe ein wenig recherchiert, mit verschiedenen Leuten gesprochen und Reiseanbieter verglichen. Schließlich bin ich in Kontakt mit Mandee von stepperiders.com (www.stepperiders.mn) getreten. Bingo! Genau diesen Mann braucht so jemand wie ich in diesem Moment.

Mit dem eigenen Pferd in der Mongolei reiten

Egal wie ausgefallen eine Idee auch ist, ich versichere Euch, dass es irgendwo auf dieser Welt eine Firma gibt, die genau mit solchen Wunschvorstellungen ihr Geld verdient!

Und da ich wenigstens für den Anfang auf Hilfe angewiesen bin, nehme ich diesen Service gerne in Anspruch. Für 50 $ am Tag bekomme ich ein Crash-Kurs inkl. Unterstützung beim Einkaufen der fehlenden Ausrüstung und dem Kauf der Pferde. In ein paar Tagen könnte ich so theoretisch schon irgendwo in der Mongolei auf einen Pferderücken unterwegs sein.

Natürlich, kann man auch alles von Beginn an alleine erledigen und direkt ins kalte Wasser springen. Aber ich habe keine Lust und Kraft dafür. Und bevor ich Unmengen Zeit, Geduld und Geld verschwende, gehe ich den leichteren Weg. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mein Vorhaben auch so noch anstrengend genug sein wird ;-)

Morgen werde ich abgeholt und in ein Camp südlich von Ulaanbaatar gebracht. So wirklich weiß ich noch nicht was da auf mich wartet, aber ich freue mich darauf!

Fortsetzung folgt ... wenn ich irgendwann/irgendwo wieder einen Internetzugang haben werde.

PS: Happy Birthday Mama :-)