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Reiten und Motorradfahren gleichzeitig? Reise Blog rund um das Thema Reiten und Motorradfahren
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Reiten und Motorradfahren gleichzeitig? Reise Blog rund um das Thema Reiten und Motorradfahren

Ich liege nun in dem Hinterzimmer der Gaststätte und versuche zu schlafen. Die Erlebnisse des Tages gehen mir durch den Kopf. Im Laden selbst ist die Hölle los. Besoffene Mongolen, Handys klingeln, der Fernseher und die Gäste schreien um die Wette. Ich bin sehr sehr müde, doch man müsste schon tot sein, um hier einschlafen zu können ;-) Kurz nach Mitternacht reicht es mir. Ich muss mir einen anderen Platz für die Nacht suchen. Vorbei an den starrenden Gästen gehe ich raus in die tiefe Nacht ...

Ich entscheide südlich der Stadt ein Platz zum Übernachten zu finden. Die Pferde sind hungrig und verängstigt. Die vielen Stunden auf den Markt haben nicht nur an meinen Nervenkostüm gezerrt ...

Heute ist es soweit. Der hoffentlich letzte Morgen mit meinen Pferden. Wobei das Wort "hoffentlich" eigentlich nicht passend ist, denn ich vermisse die beiden Hufträger noch bevor ich sie verkauft habe. Es geht erst einmal ein paar Kilometer durch verdreckte Wiesen in die Stadt. Bayangonhor ist wie alle mongolischen Städte: Dreckig, hässlich und voll von komischen Leuten. Da müssen wir nun mal durch ..

… soll es in den nächsten Tagen auf jeden Fall nicht geben! Also habe ich mich entschlossen meine beiden Pferde zu verkaufen. Nach über drei knallharten Wochen bin ich fürs Erste durch mit Reiten durch die mongolische Pampa. Ich kann einfach nicht mehr und mache immer mehr kleine, aber im Umgang mit Pferden gefährliche Fehler …

Tag 21. Lektion des Tages: Mehr genießen und weniger Jammern. Es sind nur noch 40 km zum Ziel. Ich lasse es nun langsam angehen. Auch wenn es ein hartes Stück Arbeit war, durch die Berge zu reiten, war es auch ein gutes Abenteuer. JA - ich erreiche langsam meine körperlichen Grenzen, doch gleichzeitig gehe ich abends voller Stolz und glücklich in meinen männlich miefenden Schlafsack.

Tag 18. Lektion des Tages: Mongolen sind die besten Asiaten.

Tag 15. Lektion des Tages: Einfach mal auf den eigenen Körper hören, wenn er schreit. Nach einer kalten Nacht wache ich spät auf, viel zu spät. Ich fühle mich elend. Meine Nase ist zu. Der Rachen tut weh und bin wie gerädert. Die verschleppte Erkältung, die ich schon seit Thailand mit mir herumschleppe, gibt heute den Ton an.

Tag 12. Lektion des Tages: Heute nichts gelernt. Noch einmal den exotischen Foto-Ausländer spielen und los geht´s in die Berge.

Die Ausrüstung ist getrocknet, die Vorräte aufgefüllt, das Kartenmaterial auf den GPS-Empfänger übertragen, die Pferde haben zwei Tage Pause gehabt und ich habe einen ambitionierten Plan.

Nun sitze ich in dem Postgebäude von Tsetserleg und aktualisiere seit zwei Stunden meinen Blog. Die Schuhe weiterhin nass ... ;-)

Tag 8. Lektion des Tages: Sport wird in der Mongolei groß geschrieben. Pferde Diebstahl hat in der Mongolei eine lange Tradition. Es ist mehr ein Sport als ein Verbrechen. Leider haben es die traditionsbewussten Sportler diesmal auf meine Pferdchen abgesehen ...

Tag 6. Lektion des Tages: Ausdauer lohnt sich. Zum Frühstück überrascht mich der seltsame Mongole von Gestern. Ohne einer einzigen freundlichen Geste besteht er darauf, dass ich zu seiner Jurte zurück kehre. Dabei interessierte er sich nur für mein Zelt und die dort verstauten Dinge. ...

Tag 4. Lektion des Tages: Nicht alle Mongolen sind freundlich. Nach einer guten Nacht ging meine kleine Karawane in die Richtung eines kleinen Ortes, um ein wenig Proviant einzukaufen und vielleicht ein Internet Café (oder so etwas in der Art) zu finden. Ich habe noch nie so einen trostlosen Ort gesehen. Die Menschen schauten grimmig drein, oder ignorierten mein freundliches “Sen bej noo” schlicht. Sogar die Kinder lächelten dort nicht ...

Die erste Tag liegen hinter mir. Der Pferde Transport aus Ulaanbaatar hat gut funktioniert und nach endlosen Stunden sind wir in Kharakorum angekommen.